Miteinander in Kirchheim e.V.  

       eine Initiative für Offenheit und Respekt        

 

Übersicht zu den Faktenchecks


Nr

Behauptung

Ergebnis des Faktenchecks

17/01

Die Bundeskanzlerin mit ihrer Willkommrnspolitik ist schuld am Flüchtlings-ansturm


Publiziert in KiMi 2017-03 als Faktencheck #6

Weil Kürzungen der UN- Nahrungsmittel- hilfe die Lage der Menschen in den Flüchtlingslagern in der Türkei, im Libanon, in Jordanien und Syrien dramatisch verschlechtert hatten, nahm bereits seit April 2015 die Zahl der Asylsuchenden deutlich zu. Der Zustrom hatte also schon lange eingesetzt, bevor Bundeskanzlerin Merkel am 4. September die deutschen Grenzen für die in Ungarn gestrandeten und dort Not leidenden Flüchtlinge öffnete.

Der immense Zuwachs der Asylsuchenden wirkte  als Stresstest unserer Gesell-schaft. Er zeigte zum einen die enorme Hilfsbereitschaft gegenüber Notleidenden, trug aber auch zu ihrer Polarisierung gegenüber Fremden bei. Gleichzeitig offenbarte sich die Krise unserer Sicherheitsbehörden, die wegen zu knapper Kapazitäten und vorsintflutlicher Erfassungssysteme überfordert
waren. Das Bundesinnenministerium hat im BAMF Fehler korrigiert. Andere
für unsere Sicherheit sorgende Institutionen haben, wie der Fall des Berlin- Attentäters drastisch zeigte, noch erheblichen Verbesserungsbedarf mehr

16/5

Im Herbst 2014 waren viele Kirchheimer der Meinung,
dass die Flüchtlinge Kirchheim verändern werden.




Publiziert in KiMi 2016-38 als Faktencheck #5

Viele Kirchheimer Bürger – natürlich auch Gemeinde, Landratsamt, Polizei, Sozialorganisationen – engagieren sich, helfen mit Rat und Tat, mit Geld und Sachspenden. Sie organisieren Begegnungen, bauen auf beiden Seiten Ängste ab, unterrichten, helfen bei der Suche nach Arbeit und im Umgang mit Behörden, begleiten Kranke zu Ärzten.

Die Auseinandersetzungen vor zwei Jahren gehören scheinbar der Vergangenheit an. Doch niemand sollte sich täuschen! Auch gegen die geplante zweite Asylbewerberunterkunft an der Erdinger Str. bestehen massive Widerstände, nicht nur seitens
der unmittelbaren Anwohner.
Wesentlich geändert hat sich nämlich gegenüber Herbst 2014 das gesellschaftliche Klima in Deutschland. Der phasenweise Kontrollverlust unserer Sicherheitsorgane bei gleichzeitiger Verharmlosung offenkundiger Probleme, die Ausschreitungen in der Sylvester- nacht in Köln und IS-Terroranschläge führten zum Vertrauensverlust in die Fähigkeiten der Regierenden. Als Folge erleben wir wachsende Fremden- feindlichkeit, Forderungen, die Grenzen zu schließen, Freiheits- und Menschenrechte
einzuschränken.

Vermeintlich einfache Lösungen funktionieren jedoch nicht. Vor allem helfen sie nicht, Ängste abzubauen und den Bürgern die Sorgen  zu nehmen. Dies können nur Solidarität, Hilfe vor Ort, Begegnungen mit den Betroffenen und sachgerechte Information leisten – halt „Miteinander in Kirchheim“.
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16/4

Die Flüchtlinge überschwemmen Deutschland und führen zur Überfremdung und Islamisierung.




Publiziert in KiMi 2016-17 als Faktencheck #4

Die Furcht vor Überfremdung scheint durch die aktuellen Zahlen bestätigt. Im abgelaufenen Jahr wurden in Deutschland rd. 1,1 Mio. Asylsuchende registriert. Zu beachten ist aber, dass manche fehl- oder doppelt registriert wurden. 140 Tsd. eingereiste Asylsuchende sind nur nach Nordeuropa durchgereist. Einen Asylantrag werden voraussichtlich nur etwa 800 Tsd. Schutzsuchende stellen. Nach Prüfung der Asylberechtigung durch das BAMF und etwaiger gerichtlicher Überprüfung einer Ablehnung erhalten voraussichtlich nur 350 - 470 Tsd. einen Status als Flüchtling und dürfen rechtmäßig mit oder ohne zeitliche Befristung länger in Deutschland bleiben. Dies entspricht weniger als 0,6% der deutschen Bevölkerung. Auch in Kirchheim droht keine Überfremdung oder Islamisierung.                                   download

16/3

In Deutschland kann die Zahl der Asylbegehrenden (siehe Rubrik Begriffe) durch Obergrenzen auf eine festgelegte Höchstzahl
reduziert werden.
 

Publiziert in KiMi 2016-12 als Faktencheck #3 

Die allermeisten Asylbewerber in Deutschland erhalten derzeit Schutz nach der GFK oder subsidiären Schutz gem. Richtlinie 2011/5/EU. Das Verbot der Nichtzurückweisung gem. Art.  GFK ist als Garantie für jede Einzelperson ausgestaltet, der damit eine Einzelfallprüfung zugesichert ist. Eine Obergrenze für Personen mit GFK-Flüchtlingsstatus oder Asylstatus nach Art 1a GG ist sinnlos, da sie gegen geltendes Recht verstößt. auch eine Obergrenze für Personen mit subsidiärem Schutz macht wenig Sinn. .....mehr

16/2

Der Wert unserer Immobilien wird sich durch die Nachbarschaft einer Asylbewerberunterkunft um 10 bis 15% verringern.


Publiziert in KiMi 2016-08 als Faktencheck #2

Der wertbestimmende Faktor für die Immobilien in Heimstetten wird unverändert die ungebrochene, das Angebot weit übertreffende Nachfrage nach Wohnungen bleiben. Die konkrete Analyse der Lage-Faktoren zeigt, dass sich die Attraktivität des Wohnviertels durch die Asylbewerberunterkunft nicht verschlechtern wird. Negativ preisbeeinflussende Wirkungen sind nicht zu erwarten. .... mehr

16/1

Den Asylbewerbern geht es besser als Hartz IV Empfängern und manchem Rentner, der mit 800 € auskommen muss

Publiziert in KiMi 2016-04 als Faktencheck #1

Asylbewerber wurden in jüngster Zeit besser gestellt. Ihre Bezüge an   Geld- und Sachleistungen  und die  Wohnungs- und Gesundheitsversorgung bleiben aber  immer noch hinter der Unterstützung für   Empfänger von Arbeitslosengeld 2/Sozialhilfe zurück. Sie unterliegen auch   mehr Beschränkungen.  ...mehr



15/12



Wir werden von Wirtschaftsflüchtlingen überflutet! 

Im ersten Halbjahr 2015 überwogen noch die Flüchtlinge aus Ländern auf dem Balkan. Nachdem diese Länder als sicher erklärt worden sind, ist dieser Zustrom versiegt. Inzwischen dominieren  die Kriegsflüchtlinge. Ob und wann die Zahl der Schutz suchenden zurückgeführt werden kann, hängt vom Erfolg der vielfältigen politischen Bemühungen ab, den Syrienkonflikt einzudämmen und  die EU-Außengrenzen besser zu kontrollieren. ......mehr

15/11

 Den Asylbewerbern geht es besser als Hartz IV Empfängern und manchem Rentner, der mit 800 € auskommen muss

Publiziert in KiMi 2016-04 als Faktencheck #1

Asylbewerber wurden in jüngster Zeit besser gestellt. Ihre Bezüge an   Geld- und Sachleistungen  und die  Wohnungs- und Gesundheitsversorgung bleiben aber  immer noch hinter der Unterstützung für   Empfänger von Arbeitslosengeld 2/Sozialhilfe zurück. Sie unterliegen auch   mehr Beschränkungen.  ...mehr